Über das Wasser

Dass alle Welt hinter „unserem“ Wasser her ist, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Genauso ist alle Welt hinter dem Erdöl der anderen, die es für das ihre halten, oder den Diamanten der anderen, oder dem Gold der anderen, oder der Nahrung der anderen her.

Um „unseren“ Besitzanspruch zumindest in der eigenen Bevölkerung zu behaupten, müssen wir daher äußere Feinde benennen, die uns „unser“ Wasser wegnehmen wollen, aber auch den Feind unter uns suchen. Es reicht, wenn man ein paar Wörter so oft in einem Absatz kombiniert, bis der eingelullte Leser meint, es bestünde tatsächlich irgendein kausaler Zusammenhang zwischen Person 1 und Person 2 und Wasser und (Vorsicht, böses Wort:) dessen Verkauf.

Da klingt ja sogar die Geschichte, die Zerstörung des Todessterns wäre ein Insider-Job gewesen, konsistenter und glaubwürdiger.

Allerdings, wer A sagt muss auch ein X für ein U sagen, gibt es guten Wasserverkauf und bösen Wasserverkauf. Böse ist wenn ein australischer Pokerspieler. Gut ist, wenn „wir“ das Wasser verkaufen, um unsere Schulden zurückzuzahlen.

Wer genau diesen „wir“ personifiziert, wird nicht erläutert. Leider. Erfahrungsgemäß wird es wohl ein parteiloser Weisenrat sein, der ehrenamtlich für „unser“ Wasser das Beste rausholt.

Dabei verfügte die Partei ja schon über Personal mit Erfahrung im Vertrieb von Wasser.

 

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