Über den Brückenbau

„So hilft es nichts, wenn am Bundesrat herumgedoktert und in Wahrheit mit einem Minireförmchen versucht wird, die Bevölkerung zu
täuschen. Der politische Alltag zeigt, dass der Bundesrat längst nur noch als verlängerte Werkbank der Parteien agiert und schon lange keine echte Länderkammer mehr darstellt“

ließ der seinerzeitige Ortstafelverrückungsbeitragstäter aussenden im Feb 2012, seine damalige Freude über eine allfällige „Allianz“ mit der salzburgerischen Landeshauptfrau ist zwischenzeitlich womöglich ein wenig Distanz aufgrund von aufklärungswürdigen Finanztransaktionen gewichen, worüber auch noch berichtet werden sollte.

So vollmundig spricht sichs natürlich nur gern in der Vergangenheit, und wenn grad nichts anderes zu tun ist, denn kaum sind die Wahlen geschlagen, geht das Funktionärsgemetzel los, und alle spielen sie Reise nach Jerusalem, obwohl das einschlägig womöglich anders benannt wird, wobei jeder Mitspieler nach dem besten Sessel schielt. Aus dem einleitenden Zitat geht auch ganz deutlich hervor, dass so ein Bundesratssesserl wohl auch nicht so schlecht sein dürfte.

Solcherart postenversorgt kann die so genannte Opposition leicht über einen „Wahlverlierer“ herziehen, wäre man nicht gleichzeitig neidig auf die sechzehnkommairgendwas Prozente, die sonst nur die tatsächlichen Wahlgewinner übertrumpfen konnten.

Und so sieht sich der abgeordnete Brückenbauer vor großen Aufgaben:

Wer weiß, welchen Einfluss er bei seinen längst verflossenen Parteifreunden noch hat, um ihnen die Funktionen einer Brücke zu erklären, und führe sie nur ins innerländische oder benachbarte Slowenien.

Andererseits wird nun langsam klar, warum sich der Ex-LH so lange gegen seine Demontage wehrte: es gäbe ja noch einiges an Wahlgeschenken zu verteilen – meine Güte, was sich da angesammelt hat.

Blöd nur, dass niemand anderer davon gewusst zu haben scheint, also bedarf es wieder einmal einer „Klarstellung„. Wie so oft.

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