Über die Satirezeitungen

Satirezeitungen erfreuen sich zuletzt großer Beliebtheit, und so verwundert es nicht, dass sie in den neuen Soschlmidia-Zeiten wie Regenwürmer aus der Erde sprießen, so wie sie es schon während der Njui Konomi taten.

Wir nehmen natürlich nicht jede Blödelseite her. Damit uns solch eine Zeitung gefällt, muss sie solcherart gestaltet sein, dass dem oberflächlichen Leser (also 99,5% der Menschheit) nicht auf den ersten Blick auffällt, dass es sich um Satire handelt.

Das Urgestein The Onion muss natürlich als allererstes genannt werden, dem wir unvergessliche Titelseiten wie

Headline continued on page 2

Headline continued on page 2

oder

Holy Shit! Man Walks On Fucking Moon

Holy Shit! Man Walks On Fucking Moon

verdanken.

Hiesigsprachig entwickelte sich Der Postillion zu einem Phänomen, über das sogar die Süddeutsche berichten musste.

Die Neue Rheinpresse errang sich erst jüngst mit einer fabelhaften EU-Enthüllung einen Platz im Soschlmidia-Sternenhimmel, die allerding von einer anderen Satireseite nicht sofort als Satire erkannt wurde:

 Früher hat man die Narren im narrenturm eingesperrt

Früher hat man die Narren im narrenturm eingesperrt

ja, und heute gibt es Facebook… Was uns zum nächsten Top-Artikel bringt:

Elektrizität aus Dummheit

Forschern der Universität Düsseldorf ist es gelungen aus dummen Gedanken und Emotionen elektrische Energie zu gewinnen. Zwar hat es das Prinzip noch nicht zur Serienreife gebracht, aber bereits jetzt wird schon ein komplettes Labor mit „Energie aus Dummheit“ betrieben.

Hierzulande hat Die Tagespresse vor kurzer Zeit das Licht des Internetz erblickt, und konnte mit dem Känguruh Keuschi seinen ersten Coup landen

Kirche: Känguru Keuschi soll Jugendliche von vorehelichem Sex abhalten

Kirche: Känguru Keuschi soll Jugendliche von vorehelichem Sex abhalten

der auch prompt von Weils immer schon so war #vp2013

Die Katholische Kirche will wohl mit dem Känguruh „Keuschi“ ausm Sommerloch hoppeln – aber wohl OHNE Kondome der Jungen Union:

Ralf König

Ehrlich, wenn wir die Katholiken nicht hätten! Da hüpft man doch heiter mit dickem Beutel in den Montag

und Facklantis weiterverteilt wurde

ich bin überzeugt KEUSCHI wird die Drogen- und Homoprobleme in unserem land lösen, und die Austrittswelle wird gestoppt werden ;D für wie blöd werden wir gehalten und die sollten mal den KEUSCHI in ihre Priesterseminare schicken…. der Zlosch hat gesprochen

Ob in Kenntnis des Satirewesens oder doch ohne, das sei einmal dahingestellt, aber bitte nicht mitten in den Raum.

Wir gratulieren auf jeden Fall recht herzlich.

Die genannten Zeitungen sind natürlich auch in den Soschlnettwörks auffindbar, und wir trauen euch das zu.

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Eine Antwort zu Über die Satirezeitungen

  1. Pingback: Über die gezielte Provokation | Dominik Lagushkin

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